Neuausrichtung des Stiftungszwecks 2016

Aktuelle Projekte


Mit der damit verbundenen Erweiterung und Neuausrichtung des Stiftungszwecks wird sich ab 2016 der Schwerpunkt der Fördermaßnahmen vom medizinischen in den Bereich Ausbildung und Förderung unterprivilegierter Kleinkinder und Jugendlicher verlagern.

Projekt Schülerheim - Kwakwas in Namibia

Die Kwakwas Primary School mit einem angegliedertem Schülerheim liegt in einem entlegenen Farm-Gebiet ca. 25 km nordöstlich von Rehoboth, im landesinneren Namibias.

Die Schule selbst – die einzige Hoffnung auf Bildung für ca. 70 Kinder dieser Gegend - besteht seit mehreren Jahrzehnten und untersteht als Staatsschule dem Ministry of Basic Education. Derzeit werden die Schüler von einem Schulleiter, Herrn Franklin Williams, und 2 Lehrerinnen in drei Klassen von Grade 1 -7 unterrichtet. Das Schulgebäude mit drei Klassenräumen ist einfach wird aber durch Mittel des Ministeriums und die bewundernswerte Fürsorge der ebenfalls staatlichen Lehrer in besonders gepflegtem Zustand gehalten.

Alle Schüler stammen sämtlich aus besonders unterprivilegierten Familien, die bei ebenfalls bedürftigen ländlichen Subsistenzfarmern angestellt sind, und müssen täglich einen sehr langen, teils gefährlichen, Schulweg zurücklegen. Ca. 2/3 der Kinder sind daher wegen allzu großer Entfernungen darauf angewiesen während der Woche auf dem Schulgelände zu wohnen.

Zu deren Unterbringung dienen teils stabile Bauten teils provisorische Schutzhütten, die jedoch jeder notwendigen Ausstattung und Einrichtung entbehren. Dies im Wesentlichen auf Grund der Tatsache, dass das Schülerheim selbst weder eine staatliche Unterstützung erhält, noch die Eltern in der Lage sind über ihr Existenzminimum hinaus hierzu Beiträge zu leisten.

Jede Spende hilft - Unterkünfte
Aktuelle Unterkünfte

Die Schlafräume haben viel zu wenig Betten, Matratzen, Decken (im Winter kann es sehr kalt werden), keine Bettwäsche, Spinde, etc. Die sanitären Anlagen sind dürftig. Einrichtungen zur außerschulischen Betreuung fehlen.

Zur spartanischen Schulspeisung, die im Wesentlichen aus Spendenmitteln ermöglicht wird, gibt es nur wenige Teller, Becher, kaum Besteck, weder Stühle noch Tische. Komplett fehlende Kücheneinrichtung und Kühlmöglichkeiten erschweren Vorratshaltung und gesunde Ernährung.

Jede Spende hilft - Küche
Aktuelle Kücheneinrichtung

Ebenso fehlt eine zumutbare Einrichtung in der Unterkunft einer Heimleiterin, die nach Verlassen der Lehrkräfte an den Nachmittagen und während der Nacht die Betreuung der Heimkinder übernimmt.

Das vorgesehene Projekt  ist dazu gedacht, eine ausreichende und dauerhafte Ausstattung für die Unterbringung und Verköstigung der ca. 40 Heimkinder aus besonders bedürftigen Familien zu ermöglichen, um ihnen Gelegenheit zu geben in der Farmschule Kwakwas unterrichtet zu werden.

Vorgesehene Ausstattung des Schülerheims Kwakwas

Für Schlafräume (Heimkinder):

40 Betten mit Matratzen, Decken, Bettzeug

40 Kleiderspinde

Für Speisesaal/Tagesraum (alle Schulkinder):

70 Stühle mit 12 Tischen für Speiseraum

70 Teller, Messer, Gabeln, Löffel

Gaskochherd, 2 Kühlschränke, Gefrierschrank Vorratsschränke, Geschirrschrank, Putzschrank

Geschätzte Kosten für o.g. Anschaffungen  ca. 35.000.-EUR

 

Erfolgreich abgeschlossene Projekte

Aktuelle Projekte

April 2015

Im April konnten alle Instrumente und Untersuchungsgeräte endlich vor Ort installiert werden. Unter "bisherige Projekte" sind Bilder von unserem Einsatz zu sehen. Auch hat die namibische Zeitung "The Namibian" einen Artikel veröffentlicht, worüber wir uns sehr gefreut haben (Link zum Online-Bericht).

2014/ 2015

Die Tagesroutine im Krankenhaus ist bisher trotz erheblicher Anstrengung des Personals und Ärzteteams uneffizient - oder teilweise überhaupt nicht durchführbar - auf Grund mangelhafter instrumenteller Ausstattung. Leider ist von Seiten des namibischen Gesundheitsministeriums keine ausreichende Unterstützung gegeben. Das Budget im Gesundheits- und Sozialbereich ist u.a. durch AIDS Prophylaxe und Therapie angespannt.

Durch Spendenaufkommen und persönlichen Einsatz konnte die Southern Cross Eye Foundation (SCEF) in den letzten Jahren die Leistungsfähigkeit der Abteilung verbessern (z.B. Laserbehandlung) aber dennoch fehlen zwei modern ausgestattete Untersuchungsplätze und einige diagnostische und therapeutische Geräte insbesondere zur Behandlung oft schicksalhaft verlaufender diabetischer Augenerkrankungen. Nach einem persönlichen Gespräch zwischen den Augenärzten Dr. Helena Ndume und Dr. Michael Armbrust am 21. November 2014 werden weiterhin folgende Investitionen für die Verbesserung von Qualität und Effizienz erforderlich gehalten:

2 Untersuchungsplätze mit Spaltlampe und Projektor: ca. 40.000,-€

1 Fluorescens-Funduskamera ( Netzthautdiagnostik): ca. 38.000,-€

1 Perimeter  (Gesichtsfeldmessung): ca. 8.000,-€

1 Auto-Refraktor ( Messung von Fehlsichtigkeit): ca. 8.000,-€

Vom namibischen Gesundheitsministerium liegt eine schriftliche Erklärung vom Oktober 2013 vor, dass die bezeichneten Geräte sachgemäß gewartet werden (Wartungsverträge) und lediglich zur Behandlung der mittellosen Patienten zur Verfügung gestellt werden.

Die finanziellen Mittel der Southern Cross Eye Foundation sind im Moment durch ein weiteres Projekt ähnlicher Größenordnung beim Aufbau einer kleinen Augenstation im Norden des Landes (Okavangogebiet, Rundu) gebunden, und stehen daher nicht für das o.g. Projekt in Windhoek zur Verfügung. SCEF bzw. Dr. Michael Armbrust kann jedoch Hilfe leisten bei der Ausschreibung, Beschaffung, Transport, Aufbau und Einweisung.

2012/ 2013

Als weiteres besonders wünschenswertes Ziel wurde ins Auge gefasst die Augenabteilung des Central Hospitals mit Hilfe der SOUTHERN CROSS EYE FOUNDATION mit einer Funduskamera zur Diagnostik von Netzhauterkrankungen auszustatten. Für die Beschaffungskosten von ca. 35.000,-€ müssen jedoch zunächst durch weitere Spendenaufkommen – möglichst zeitnah - die Mittel angespart werden.

Oktober 2011

Spendenaufkommen ermöglichten es zum zweiten Mal in diesem Jahr, OP-Instrumentarium im Wert von über 50.000,-€ an die Augenabteilung des Central Hospitals in Windhoek/ Namibia zu übergeben.
Vom 10. bis 14. Oktober 2011 wurde auf Initiative der Stiftung der 2. Phako-Trainingskurs im Jahre 2011 im Central Hospital Windhoek, Namibia durchgeführt.
Vorausgehend erfolgte die Versendung, der von Firma Domilens GmbH (Hamburg) gestifteten Hilfsgüter mit einem Gesamtwert von ca. 50.000,-€ durch die Stiftung. Bei dieser Sachspende handelte es sich im Wesentlichen um 600 Intraokularlinsen, ophthalmo-chirurgisches Instrumentarium und Einmalartikel. Von der Stiftung selbst wurden Medikamente für den OP-Bedarf (z.B. Viskomaterial, Vision Blue, Miochol etc.) im Wert von ca. 6.000.-€ geliefert.

April 2011

Im Jahre 2010 wurde mit Dr. Helena Ndume vereinbart im Laufe des Jahres 2011 mit Unterstützung der SOUTHERN CROSS EYE FOUNDATION einen augenärztlichen Operationskurs zur Erlernung der Phakoemulsifikation im Staatshospital in Windhoek durchzuführen. Frau Dr. Ndume ist Leiterin des Department of Ophthalmology am Central State Hospital und gleichzeitig die Leiterin der staatlichen augenärztlichen Versorgung in Namibia. Ziel des OP-Kurses sollte es sein einen Wissens- und Erfahrungsaustausch in Durchführung und Praxis der modernen Katarakt-Operation (Graue Star-Operation) zu ermöglichen.
Dr. Michael Armbrust flog am 01.04.2011 mit 2 Assistentinnen, Frau Susanne Lauer und Annette Schmitt-Lieb nach Windhoek. Im Gepäck war das gesamte hierfür nötige mikrochirurgische OP-Instrumentarium incl. Phakoeinheit. Zusätzlich über 100 Intraokularlinsen, zahlreiche Medikamente und Hilfsmittel mit einem Spendenwert von insgesamt ca. 40 000,-€.

Mai 2010

Auf Einladung des namibischen Gesundheitsministers reiste im Mai Dr. Armbrust mit seinem Team wieder in den hohen Norden Namibias nach Rundu in das Kavangogebiet, direkt an der Grenze zu Angola.

Januar 2010

Nach der Übergabe eines Lasergerätes ( ZEISS VISULAS) zur Behandlung von Netzhauterkrankungen im Juli 2009 werden wir im ersten Quartal 2010 die Augenabteilung des Central Hospitals in Windhoek mit einem TOPCON NON-CONTACT-TONOMETER ausstatten können. Mit diesem Gerät ist es möglich Augendruckmessungen – wichtig bei Vorbeugung und Behandlung des Grünen Stars – berührungsfrei in sekundenschnelle durchzuführen was besonders im Hinblick auf die HIV –Problematik in Namibia eine große Verbesserung darstellt.