2. Phako-Trainingskurs im Jahre 2011

im Central Hospital Windhoek

Dr. Michael Armbrust hält Operationskurs zur Erlernung der Phakoemulsifikation

Spendenaufkommen ermöglichten es zum zweiten Mal in diesem Jahr, OP-Instrumentarium im Wert von 50.000,-EUR an die Augenabteilung des Central Hospitals in Windhoek/ Namibia zu übergeben.

Vom 10. bis 14. Oktober 2011 wurde auf Initiative der humanitären Stiftung SOUTHERN CROSS EYE FOUNDATION der 2. Phako-Trainingskurs im Jahre 2011 im Central Hospital Windhoek, Namibia durchgeführt.

Vorausgehend erfolgte die Versendung, der von Firma Domilens GmbH (Hamburg) gestifteten Hilfsgüter mit einem Gesamtwert von ca. 50.000,-EUR durch die Stiftung. Bei dieser Sachspende handelte es sich im Wesentlichen um 600 Intraokularlinsen, ophthalmo-chirurgisches Instrumentarium und Einmalartikel. Von der Stiftung selbst wurden Medikamente für den OP-Bedarf (z.B. Viskomaterial, Vision Blue, Miochol etc.) im Wert von ca. 6.000.-EUR geliefert.

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Operateur Dr. med. Michael Armbrust und Assistentin Frau Bianca van Hold waren für eine Woche im Hotel Palmquell in Windhoek einquartiert. Auf Anraten von Dr. Armbrust wurden für diese Woche nur ca. 10 Patienten pro Tag einbestellt um ausreichend Zeit für das Training der Phakoemulsifikation und des technischen  Ablaufs zu haben. Frau Dr. Ndume legte Wert darauf, dass zunächst nur sie in die OP-Technik eingeführt wird und die beiden andren Kolleginnen zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Training beginnen.

Nachdem das sehr interessierte OP-Personal von Bianca van Hold ausführlich über den Umgang mit dem Instrumentarium instruiert wurde, konnten die ersten Katarakt-Operationen (Operationen am Grauen Star) – zunächst alleine von Dr. Armbrust - durchgeführt werden. So dann erfolgte die Durchführung einzelner OP-Schritte durch Dr. med. Helena Ndume und ggf. Übernahme durch Dr. Armbrust in typischer Weise.

Wenn auch bis zum Ende der Woche noch keine vollständige Selbstständigkeit in allen Situationen erreicht werden konnte ist jedoch das ganze Team vor Ort einen großen Schritt weiter. Insgesamt wurde dem Einsatz mit außergewöhnlicher Freude gedankt. Weitere Hilfe erscheint notwendig und wird stark erhofft.

Eine Möglichkeit der Hospitation von 2 OP-Schwestern als „Gegenbesuch“ in der Augenklinik Lohr wurde vorgeschlagen und mit Begeisterung aufgenommen.

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