Krankenschwestern aus Namibia diese Woche in der Augenklinik Lohr

Hilfe zur Selbsthilfe

Intensives Trainingsprogramm für Krankenschwestern

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v.l.n.r.: Dr. Gero Krommes, Schwester Monica, Schwester Jacobina, Schwester Hilma und Dr. Tilman Littan

Die Augenklinik Lohr fördert seit vielen Jahren durch persönliche partnerschaftliche Beziehungen die augenärztliche Versorgung in Namibia. Diese Woche sind drei namibische OP-Schwestern der Augenabteilung des Central Hospitals in Windhoek zu Besuch in Lohr.


In einem intensiven Trainingsprogramm werden die Gäste in der Assistenz moderner augenärztlicher Operationsverfahren geschult. Dieser wichtige Wissens- und Erfahrungsaustausch entspricht den Bemühungen, die selbstständige eigene Versorgung in diesem aufstrebenden Entwicklungsland zu fördern.

Die Einladung zu dieser Weiterbildungsmaßnahme wurde durch die Southern Cross Eye Foundation ermöglicht, einer gemeinnützigen Stiftung, die vom ehemaligen Leiter der Augenklinik Lohr, Dr. Michael Armbrust, gegründet wurde.

Durch Initiativen der Stiftung, in Form von freiwilligen OP Einsätzen und Sachspenden, wurden bereits deutliche Verbesserungen im Bereich der augenärztlichen Versorgung der namibischen Bevölkerung erreicht. Den Schwerpunkt der Hilfe sieht die Stiftung jedoch in geeigneten Trainingsprogrammen die als Hilfe zur Selbsthilfe zweifelsfrei die sinnvollste Form jeder Entwicklungsarbeit darstellen.
Mit großer Dankbarkeit und angespanntem Interesse nehmen die Gäste die vielen brauchbaren Anregungen auf, die es ihnen zu Hause ermöglichen werden, ihre Arbeit sicherer und effizienter zum Wohle der Patienten durchführen zu können.

Nach einer bestimmt anstrengenden Arbeitswoche werden die Gastgeber es nicht versäumen mit einem kurzen Besuch der Spessartfestwoche diese besondere internationale Begegnung ausklingen zu lassen.

 

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